Flexwork-Event 2025: Wie Flexwork den Wandel in der Wirtschaft stärkt

Die Schweizer Wirtschaft steht unter Druck: Die bilateralen Verhandlungen mit der EU werfen Fragen auf, wie die Zuwanderung künftig geregelt werden soll. Dies bringt den Fachkräftemangel zusätzlich unter Druck und stellt Unternehmen und Arbeitnehmende gleichermassen vor Herausforderungen. In dieser komplexen Situation bietet die Temporärarbeit Lösungen, die für Stabilität und Weiterentwicklung sorgen – für Unternehmen, Arbeitnehmende und die gesamte Wirtschaft.

Unser Flexwork-Event 2025 vom 17. Juni 2025 bringt diese Themen zusammen. Wie können Flexwork und Zuwanderung gemeinsam das Rückgrat unserer Wirtschaft stärken? Welche Chancen ergeben sich aus einem flexiblen Arbeitsmarkt, der auf Wandel und Dynamik ausgelegt ist? Flexwork verbindet Unternehmen und Arbeitnehmende, um die Zukunft der Arbeitswelt aktiv zu gestalten.

Erleben Sie inspirierende Vorträge, praxisnahe Diskussionen und wertvolle Netzwerkmöglichkeiten. Lassen Sie uns gemeinsam über die Zukunft der Arbeitswelt sprechen und neue Perspektiven entwickeln. Jetzt anmelden und Teil der Lösung werden!

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 Moderation durch Sven Furrer

  • 12:00 Uhr Registrierung und Stehlunch
  • 13:30 Uhr Begrüssung durch Andreas Eichenberger, Präsident swissstaffing
  • 13:40 Uhr Keynote-Referat von Dr. Bernhard Heusler, Gründer, Coach und Speaker
  • 14.25 Uhr Interview mit Dr. Jérôme Cosandey, Leiter Direktion für Arbeit, Mitglied des Geschäftsleitungsausschusses des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO
  • 14.35 Uhr: Kurzfilm «Ohne Temporärarbeit steht die Schweizer Wirtschaft still»
  • 14:40 Uhr Podiumsdiskussion mit
    - Personaldienstleistung: Jana Jutzi, Geschäftsführerin Careerplus AG
    - Politik: Thomas Rechsteiner, Nationalrat, Die Mitte
    - Politik: Farah Rumy, Nationalrätin, SP
    - Arbeitgeberverband: Prof. De. iur. Roland Müller, Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband
  • 15:20 Uhr Schlusswort Andreas Eichenberger, Präsident swissstaffing 
  • 15:30 Uhr Apéro und Get-together

Bekannt wurde der gebürtige Walliser vor allem durch seine Tätigkeit als Comedian mit Edelmais und die Reisedokumentation für das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) durch Australien. Der ehemalige Lehrer war vor seiner Zeit als Comedian 5 Jahre Kulturjournalist beim Schweizer Fernsehen. Von 2018 bis 2020 hat er sich als Moderator von Fussball- und Eishockey-Expertentalks auf Teleclub einen Namen gemacht.

Seine Themenvielseitigkeit als Moderator in den letzten Jahren reichen vom Ärztesymposium über Blockchain bis hin zur Weihnachtsshow im «Das Zelt». Seit 2023 führt er mit Dr. Miriam Prieß das Podcast «Gesundes Leben ist gelingende Beziehung».

Als promovierter Jurist begann er seine Berufslaufbahn als Wirtschaftsanwalt in Basel. Ab 2003 war er als Berater und Vorstand für den FC Basel 1893 tätig. Im Jahr 2009 übernahm er die operative Leitung des Clubs und 2012 das Präsidium. Nach acht Meistertiteln in Serie, sechs Teilnahmen in der Champions League und einer Umsatzsteigerung von CHF 30 Mio. auf 130 Mio. trat er im Juni 2017 zurück.

Als Gründer und Partner der Heusler Werthmüller Heitz AG (HWH) ist er seither als Coach und Berater in Sport und Wirtschaft sowie als Speaker und Autor eines im Jahre 2023 erschienenen Buchs zum Thema Leadership und Teamwork aktiv. Er präsidiert die Stiftung Schweizer Sporthilfe und die Stiftung für kranke Kinder. Weiter hat er Einsitz in Leitungsgremien von Unternehmen und Organisationen in diversen Branchen.

Jérôme Cosandey ist der designierte Leiter der Direktion für Arbeit. Er übernimmt seine neue Tätigkeit am 15. Mai 2025 und wird damit Mitglied des Geschäftsleitungsausschusses des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO.

Jérôme Cosandey ist promovierter Maschinenbauingenieur der ETH Zürich und besitzt einen Masterabschluss in internationaler Wirtschaftsgeschichte der Universität Genf.
Über 13 Jahre arbeitete er bei Avenir Suisse als Forschungsleiter für Sozialpolitik. Zudem verantwortete er ab 2018 als Direktor für die Romandie die Westschweizer Aktivitäten des Think Tanks. Zuvor war er mehrere Jahre in leitender Funktion im Wealth Management der UBS tätig. Seine Karriere begann er als Strategieberater bei The Boston Consulting Group – für die er während sechs Jahren in Zürich und Mumbai tätig war.

Jana Jutzi startete ihre Karriere in der Personaldienstleistungsbranche im Jahr 2006 und war in diversen operativen Funktionen und begleitenden Rollen tätig. Seit 2016 steht sie als Geschäftsführerin an der Spitze der Careerplus AG. In dieser Funktion leitet sie das operative Geschäft und steuert die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

Durch ihre langjährige Erfahrung bringt Jana Jutzi umfassendes Wissen im Bereich Personalmanagement und Unternehmensführung mit. Die Entwicklung von langfristigen Geschäftsstrategien, die Talentgewinnung und -entwicklung sowie die Förderung einer positiven Unternehmenskultur sind für sie stets von höchster Priorität.

Für Jana Jutzi ist der Mensch der zentrale Pfeiler jeder erfolgreichen Unternehmensstrategie. Sie setzt sich daher leidenschaftlich dafür ein, Chancengleichheit im Arbeitsmarkt und den Einsatz flexibler Arbeitsmodelle zu fördern, um das Potenzial im Schweizer Arbeitsmarkt langfristig besser auszuschöpfen.

Nationalrat und Unternehmer

Thomas Rechsteiner ist seit 2019 Nationalrat und engagiert sich insbesondere in der Sicherheits- und Gesundheitspolitik. Sein politischer Weg begann bereits 1998 als Schulrat in Appenzell, gefolgt von Mandaten als Kantonsrat und Regierungsrat des Kantons Appenzell Innerrhoden, wo er als Säckelmeister die Finanzpolitik mitgestaltete.

Beruflich ist er als selbstständiger Generalagent der Mobiliar in Appenzell tätig und bringt über drei Jahrzehnte Erfahrung in der Versicherungs-, Vorsorge- und Finanzdienstleistungsbranche mit. Zuvor war er in verschiedenen leitenden Funktionen bei Swiss Life tätig. Neben seiner politischen und beruflichen Tätigkeit ist er Verwaltungsratspräsident der Hof Weissbad AG sowie Verwaltungsrat der Appenzeller Bahnen.

Mit seinem fundierten Fachwissen und seiner langjährigen Erfahrung setzt sich Thomas Rechsteiner für eine nachhaltige Finanz- und Sozialpolitik ein und engagiert sich aktiv für wirtschaftliche Sicherheit und unternehmerische Freiheit in der Schweiz.

Nationalrätin und engagierte Gesundheitsexpertin

Farah Rumy ist seit Dezember 2023 Nationalrätin und Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats. Zudem engagiert sie sich als Ersatzmitglied in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit sowie in der Immunitätskommission. Ihr politisches Engagement reicht weit über das Parlament hinaus: Sie ist in mehreren Stiftungen und Vorständen aktiv, darunter die Lungenliga Solothurn, FairMed, Selbsthilfe Schweiz und die Spitex Grenchen.

Ihre berufliche Laufbahn begann in der Pflege. Nach ihrer Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau HF spezialisierte sie sich in der interventionellen Kardiologie am Bürgerspital Solothurn. Seit August 2023 gibt sie ihr Wissen als Berufsschullehrerin für Fachpersonen Gesundheit am Bildungszentrum für Gesundheit in Münchenstein weiter.
Farah Rumy setzt sich mit Leidenschaft für soziale Gerechtigkeit, Gesundheitspolitik und nachhaltige Lösungen im Gesundheitswesen ein. Ihre vielfältigen Erfahrungen in der Pflege, der Bildung und der Politik machen sie zu einer starken Stimme für eine zukunftsorientierte Gesundheitspolitik.

Prof. Dr. iur. Roland A. Müller (Jg. 1963) ist Rechtsanwalt und Titularprofessor an der Universität Zü- rich für Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Er weist eine 30-jährige Führungserfahrung in Verbänden des industriellen sowie Finanzdienstleistungssektors auf. Von 2007 bis zu seiner Wahl zum Direktor am 5. Juli 2013 leitete er als Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands das Ressort Sozialpolitik und Sozialversicherungen. Zuvor leitete er während sieben Jahren das Ressort Personenversicherung (Bereiche Lebensversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Prävention, Medizinaltarifwesen und den medizinischen Dienst) beim Schweizerischen Versicherungsverband SVV. Von 1992 bis 2000 arbeitete Roland A. Müller beim ASM Arbeitgeberverband der Schweizer Maschinenindustrie (heute Swissmem), zuletzt als Leiter des Bereichs Arbeitgeberfragen.

Nach seiner Promotion zum Dr. iur. an der Universität Zürich (1990) und dem Erwerb des Rechtsanwaltspatents (1992) habilitierte er sich an der Universität Zürich mit einer Studie zur Arbeitnehmervertretung (1999) und wurde dort 2005 zum Titularprofessor für Obligationen-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht ernannt. 2019 wurde er zusätzlich für dieselben Rechtsgebiete als Professor an die Kalaidos Fachhochschule und 2022 als ordentlicher Professor an die Zürich Law School berufen. In Ergänzung zu seiner nebenamtlichen Lehrtätigkeit zeigt sich sein wissenschaftliches Engagement in zahlreichen Publikationen zum nationalen und europäischen Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Roland A. Müller ist zudem nebenamtlicher Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Zürich und Mitglied der FDP.

Er ist verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern und wohnt in Erlenbach (ZH).